Die Integration eines hochmodernen Stellwerks in einen 130 Jahre alten, denkmalgeschützten Güterschuppen stellt eine besondere architektonische Herausforderung dar. Um das historische Erscheinungsbild zu bewahren, wurde der Bestand sorgfältig ertüchtigt und durch einen funktionalen Anbau auf eine Gesamtlänge von 24 Metern erweitert. Der anspruchsvolle Übergang zwischen alter Bausubstanz und moderner Konstruktion erforderte dabei eine äusserst präzise Planung und Detailabstimmung aller Gewerke. Durch dieses Fingerspitzengefühl gelang es, die komplexen Sicherheitsanforderungen der neuen Bahninfrastruktur mit den strengen Auflagen des Denkmalschutzes in Einklang zu bringen. So entstand ein zukunftsfähiges Technikgebäude, das die historische Identität des Ortes respektvoll wahrt und gleichzeitig den Anforderungen moderner Bahnbetriebe entspricht.






